Die erste Station des „Goldenen Pfads“ (foto: zoom)
Der Goldenen Pfad ist eine esoterische Installation auf der Niedersfelder Hochheide und wird von der Winterberger Touristik als Landschaftstherapiepfad sehr stark beworben. Die aufwändig gestaltete Station 10 (Windharfe) ist seit Jahren kaputt.
Die losen Drähte der Windharfe sollen eigentlich (gestrafft) als Saiten dienen und mit Hilfe des Windes Töne erzeugen (foto: zoom)
Anfang diesen Jahres dokumentierte ich den Zustand hier im Blog. Außerdem hatte ich bei der Stadt Winterberg (Pressestelle) nachgefragt, die mich wiederum auf die Winterberg Touristik verwies. Bei der Tourist-Info gab ich daraufhin ebenfalls am Counter persönlich Bescheid.
Am gestrigen Donnerstag um 14.41 Uhr wurde das höchste Alarmstichwort für den Flächenbrand in Marsberg-Helminghausen ausgelöst. Seit gestern 18 Uhr sind der Stab für Sonderlagen und die Einsatzleitung des Hochsauerlandkreises im Zentrum für Feuerwehr und Rettungsdienst in Meschede-Enste im Einsatz, um die Kräfte vor Ort zu unterstützen. Grund dafür sind mehrere Einsatzlagen im Kreisgebiet und die Koordination überörtlicher Kräfte.
(Pressemitteilung HSK)
Infos Stadt Marsberg und Hochsauerlandkreis mit Stand Freitag, 14. August, 05:40 Uhr, in Stichpunkten:
Nach wie vor sind Einsatzkräfte in den betroffenen Gebieten in Marsberg-Helminghausen mit umfangreichen Maßnahmen vor Ort.
Der Bereich sollte weiterhin weiträumig umfahren werden, um die Einsatzkräfte nicht zu behindern. Folgende Strecken sind weiterhin gesperrt: L800/912 Diemeltalsperre Am See 1, Diemelseestraße ab Hausnummer 25, L912 Messinghausen in Richtung Helminghausen.
Aufgrund der Lichtverhältnisse können aktuell keine Aussagen zur Rauchentwicklung getroffen werden. Bitte halten Sie vorsorglich in Madfeld, Ratinghausen und Rösenbeck weiterhin Fenster und Türen geschlossen und schalten Sie Lüftungen und Klimaanlagen ab.
Aktuell kam es aufgrund von Funkenflug zu weiteren Wipfelfeuern. Aufgrund der aktuellen Wetter- und Windlage kann es zu einer weiteren Ausbreitung des Feuers kommen.
Wir bitten die Bevölkerung, das betroffene Gebiet weiträumig zu meiden, um die Einsatzmaßnahmen nicht zu behindern und die eigene Sicherheit nicht zu gefährden. Zwei Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten bereits im Rahmen des Einsatzes ärztlich behandelt werden.
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit bitten wir außerdem die Bevölkerung, besondere Vorsicht in unseren Wäldern walten zu lassen und Warnhinweise wie Grill- und Rauchverbote im Wald zu beachten.
Update 10 Uhr:
Seit dem Nachmittag des 13. August läuft im Bereich zwischen Marsberg und Messinghausen ein umfangreicher Waldbrandeinsatz.
Derzeit sind aktuell noch über 400 Einsatzkräfte im Einsatz. Die Straßensperrungen bleiben aufrecht erhalten und der Bereich muss weiträumig umfahren werden. Folgende Strecken sind weiterhin gesperrt:
Landstraße 800/912 Diemeltalsperre Am See 1, Diemelseestraße ab Hausnummer 25 sowie die Landstraße 912 Messinghausen in Richtung Messinghausen.
Die Warnhinweise, vorsorglich in Madfeld, Radlinghausen und Rösenbeck weiterhin Fenster und Türen geschlossen zu halten, bleiben bestehen.
Unter Angabe der ISBN überall im nahen Buchhandel bestellbar.
Mit dem soeben erschienenen Band „Von Hexen und ‚Kötten‘, Juden und ‚Spaghettifressern‘„ wird in der „edition leutekirche sauerland“ die Sammlung regionalgeschichtlicher Beiträge des Historikers Werner Neuhaus fortgeführt.
(Gastbeitrag: Redaktion der „edition leutekirche sauerland“)
Sechs Aufsätze beleuchten die Geschichte verschiedener Minderheiten in Sundern im kölnischen Sauerland. Dabei kommen völlig unterschiedliche Gesellschaftsgruppen in den Blick, deren gemeinsamer Nenner darin bestand, dass sie im Laufe von vier Jahrhunderten zu ihrer Zeit Außenseiter waren, die von der lokalen Mehrheitsgesellschaft und deren Eliten häufig durch Vorurteile benachteiligt und diskriminiert, manchmal auch bedroht und verfolgt wurden.
Ob vermeintliche Hexen oder Juden, jenische Ansiedler, sozialdemokratische Gewerkschafter, ostdeutsche Heimatvertriebene oder italienische „Gastarbeiter“: Auf Unwissenheit und Vorurteilen beruhende Ablehnung von Minderheiten bedrohten, verzögerten oder verhinderten die gesellschaftliche Integration diverser Randgruppen. Heute sind wir dazu aufgerufen, die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen.
Fleißiger Schmetterling in der Mittagshitze: Nahrungssuche an einer Baumrinde (foto: zoom)
Wochenende am Niederrhein. Der Schmetterling war einer von Tausenden. Sie flatterten in der Mittagshitze um die Bäume am Rheinufer und ließen sich für Augenblicke auf der Baumrinde nieder.
Ich hatte nicht viel Zeit, ihre nervösen Bewegungen zu beobachten. Die Sonne schien unerbittlich heiß. Hastig ein Foto geknipst und dann in die schattige Gartenwirtschaft geflüchtet.
Am Abend habe ich mich gewundert, dass das Bild nicht schlecht geworden ist, auch wenn die Unterseite des linken die Oberseite des rechten Flügels verdeckt.
Die Katholische Friedensbewegung pax christi Paderborn, lädt für Samstag, den 5. September 2026, um 14.00 Uhr, zu einem Vortrag und Austausch in das Pfarrzentrum Brilon, Kirchstraße 3, ein.
Heute halten Bundesregierung und Bundestag einen Krieg in Europa, an dem Deutschland aufgrund seiner Bündnisverpflichtung direkt beteiligt wäre, für möglich. Ein Szenario wurde schon in der „Risikoanalyse für den Zivilschutz 2023„, an dem sich alle Städte und Kreise in Deutschland orientieren sollen, dargelegt.
Doch wo enden die militärischen Möglichkeiten und auf welche sollten wir zum Schutz der Bevölkerung verzichten? Darüber ist in einer Demokratie zu sprechen und mann sollte darüber nachzudenken, wie eine Gesellschaft durch gewaltfreie Soziale Verteidigung „wehrhaft ohne Waffen“ sein kann.
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Referent, Ulrich Stadtmann, ist als Vorstandsmitglied im Bund für Soziale Verteidigung in einer Steuerungsgruppe „Wehrhaft ohne Waffen“ tätig. Er ist sowohl Mitglied bei pax christi als auch in der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Minden sowie im Kreistag.
Die Kulturgruppe KuKuK lädt am Donnerstag, 20. August zu einem Vortrag zum Thema „Zuversicht! – Wie leben in Zeiten wie diesen?“ ein. Um 19.00 Uhr beginnt die Veranstaltung in den Räumen des Pflegekollegs (Am Kurpark 4, Winterberg).
Ungläubiges Staunen setzt ein, wenn gegenwärtig von Zuversicht gesprochen wird. Dabei ist gerade diese notwendig.
Der Referent Norbert Kremser wird konkrete Hinweise geben, um das eigene Leben zuversichtlicher zu gestalten. Zuvor wird Zuversicht gegenüber einem bloß positiven Denken oder einer naiven Hoffnung abgegrenzt. Insgesamt geht es darum, einen anderen Blick auf das Leben zu bekommen und danach zu handeln.
An diesem Abend erfahren die Teilnehmer*innen
dass Zuversicht etwas anderes ist als bloßes positives Denken und naive Hoffnung
wie es möglich ist, einen anderen Blick auf das Leben zu bekommen
dass Zuversicht auch „Sinn macht“
warum es gut ist, das ‚Wir‚ wieder stärker zu betonen
was jede und jeder selber konkret dafür tun kann, um zuversichtlicher durchs Leben zu gehen
wieso Zuversicht viel mit Humor zu tun hat.
Was das Ganze mit einer Sonnenblume verbindet, wird der Referent an diesem Abend ebenfalls verraten.
Gestern: Blick auf den Rhein bei Götterswickerham. Hier werden viele fossile Energieträger wie Kohle, Erdöl und Gas transportiert (foto: zoom)
Atomstrom auf dem Trockenen: Atomkraftwerke und auch fossile Kraftwerke benötigen Kühlung. Die kommt oft von Flüssen und Seen. Mit den klimawandelbedingt steigenden Temperaturen im Sommer steht diese Kühlung immer häufiger nicht mehr in ausreichendem Maße zur Verfügung. Auch Lieferprobleme bei der Kohle für Kohlekraftwerke entstehen durch niedrige Fluss-Pegelstände … klimareporter
Kapitulation ist kein Konzept: Auf die Phase der Verharmlosung folgt jetzt die nächste Stufe der Normalisierung der AfD. Die Forderung nach Dialog suggeriert politische Vernunft, ist aber ein Akt der Selbstaufgabe und bereitet den Rechtsextremen den Weg zur Macht … belltower
„After careful consideration“ – RWE raus aus erneuerbarer, rein in fossile Energie: Die Trump-Regierung wird dem deutschen Energiekonzern RWE 1,22 Milliarden US-Dollar zahlen, damit dieser seine Pläne zum Bau von Windparks vor den Küsten von New York, Kalifornien und Louisiana aufgibt … robertsblog
Pedro Sánchez, Anführer der freien Welt: Der spanische Premier knickt vor mächtigen Schulhofschlägern nicht ein. Kein Wunder, dass er viele Feinde hat … misik
Karussellbetrug (Satire): Und weil’s so schön war, noch eine Runde. Diesmal aber nicht mit Cum-Ex, sondern international … zynaesthesie
Ein (un)komplizierter Held: Christopher Nolan saniert die Antike … GeschichteDerGegenwart
Kernprobleme oder warum man nicht nur Symptome bekämpfen sollte: Es ist aktuell heiß in Deutschland und das bedeutet, dass Millionen Menschen in völlig überhitzten Dachgeschosswohnungen leiden. Das Internet ist voll mit Beschwerden von Menschen, die eine Klimaanlage möchten, bei denen aber der Vermieter blockiert … schmalenstroer
Strompreise, Kraftwerke, Klima: Unsere Bundeswirtschaftsministerin Reiche (CDU) ist aktuell in der Presse mit der Aussage, dass sich sinkende Strompreise leider ein paar Jahre verzögern … unkreativ
Nichts mehr zu retten: T. C. Boyles dystopische Storys „Das Ende ist nur ein Anfang“ … revierpassagen
Die Hitze- und Trockensommer 2003, 2018, 2022, 2023, 2024 und aktuell 2026 zeigen Folgen: Flüsse wie Rhein und Donau, Seen und Quellen führen deutlich weniger Wasser, viele Bäche wie z. Bsp. die Dreisam trocknen aus.
Gewässer erwärmen sich, Sauerstoffmangel und Fischsterben nehmen zu. Die Grundwasserstände sinken und die Trinkwasserversorgung gerät regional unter Druck. Landwirtschaft, Schifffahrt und Kraftwerke leiden unter Wassermangel. Atomkraftwerke werden abgestellt. Gleichzeitig steigen Waldbrandgefahr, Ernteausfälle und der Stress für Natur und Ökosysteme deutlich an. Der von Fossil-Lobbyisten geleugnete und von der Wissenschaft und der Umweltbewegung angekündigte menschengemachte Klimawandel ist (nicht erst) im Hitzesommer 2026 in Deutschland angekommen.
Heute ist im Altpapier ein sehr guter Kommentar der Journalistin Antonia Groß erschienen. Ich empfehle den medienkritischen Beitrag sehr.
„Zehntausende Menschen versuchen über die Grenze zu Ceuta nach Spanien zu gelangen, nachdem sie offenbar auf eine Fake-News-Kampagne hereingefallen sind. Trotzdem werden sie jetzt medial zu Angreifern auf die „Festung Europa“ erklärt.“
Die Catherine Opie Ausstellung „The Pause That Dreams Against Erasur“ im Kasseler Fridericianum ist seit dem 19. Juli beendet. Mitte des Monats Juli war einer dieser heißen Tage, die man am besten im Museum verbringt. Außerdem ist am Mittwoch immer freier Eintritt.
Die Fotografin Catherine Opie wurde 1961 in Sandusky, Ohio, geboren und lebt heute in Los Angeles. Opie will an die Traditionen der sozialorientierten Fotografie des 20. Jahrhunderts anknüpfen.
Das Fridericianum zeigt die erste institutionelle Einzelausstellung von Catherine Opie in Deutschland, parallel zur Schau der Künstlerin in der National Portrait Gallery in London. Die Präsentation ist von der Künstlerin als ortsspezifische Setzung angelegt, in der sie in einen Dialog mit der Architektur und Geschichte des historischen Gebäudes tritt. Gezeigt werden zentrale Werkgruppen aus einem Zeitraum von über dreißig Jahren: von den frühen Porträtaufnahmen in den LSBTIQ*-Gemeinschaften, über fotografische Serien, die Landschaften als Resonanzräume für Identität, Hoffnungen und Traumata erkunden, bis hin zu den Dokumentationen von Bewegungen wie Black Lives Matter oder von Protestmärschen im Kontext der Präsidentschaft von Donald Trump. https://fridericianum.org/de/ausstellungen/catherine-opie/
Den Titel der Bilder habe ich nicht gefunden.
Da die Ausstellung in Kassel abgeschlossen ist, kann ich euch mit diesem Blogbeitrag nicht mehr zu Catherine Opie ins Fridericianum locken.
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