Diversitätsbewusster Kita Alltag – Umgang mit Diversität, Diskriminierung und Rassismus in Kita, Schule und Gesellschaft

Kostenlose digitale Veranstaltung am Donnerstag, 25.06.2026, von 10 – 14 Uhr

(Pressemitteilung HSK)

Hochsauerlandkreis. „Wussten Sie, dass fast jedes zweite Kind in Deutschland mehrsprachig aufwächst und viele eine internationale Familiengeschichte mitbringen?“ Lena Welzel und Zainab Albayrak vom Kommunalen Integrationszentrum des Hochsauerlandkreises wissen, welche Chancen und Herausforderungen Vielfalt mit sich bringt. Und auch, dass es noch immer Diskriminierung und Rassismus gibt.

Wie wirkt sich all das auf das Aufwachsen der Kinder aus und welche Probleme können daraus resultieren? Diese und andere Fragen werden durch Frau Heike Kasch von der Integrationsagentur Diakonie Düsseldorf beantwortet.

„Diversitätsbewusster Kita Alltag – Umgang mit Diversität, Diskriminierung und Rassismus in Kita, Schule und Gesellschaft“ weiterlesen

Winterberg: Der 17. Hilfstransport in die Ukraine steht zur Abfahrt nach Lviv bereit

Fast geschafft! Voll beladen fährt der Lastwagen mit Hänger nach Lviv. (foto: zoom)

Der 17. Hilfstransport des Winterberger Solidarvereins Kipepeo e. V. ist erneut für den Partnerverein „Gora Dobra U. A.“ in Lviv bestimmt. Von dort aus werden die Spenden in die Ukraine weiterverteilt – dorthin, wo sie am dringendsten benötigt werden.

Gestern wurde der LKW samt Anhänger mit einer engagierten Gruppe von Ukrainerinnen und Ukrainern aus Winterberg, Siedlinghausen und Umgebung zügig beladen.

„Wir hatten so viel gesammelt, dass dieses Mal nicht alles mitkam”, so Jan van Egmond aus dem Leitungsteam von Kipepeo. Die Ladung für den nächsten Transport steht also schon bereit.

Derzeit besteht vor allem Bedarf an Medikamenten, medizinischen Hilfsmitteln, Hygieneartikeln und weiteren Gütern, die insbesondere in Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen benötigt werden.

Nach einem Aufruf des Gesundheitsamtes Hochsauerlandkreis haben sich einige neue Einrichtungen dem Spenderkreis angeschlossen.

„Winterberg: Der 17. Hilfstransport in die Ukraine steht zur Abfahrt nach Lviv bereit“ weiterlesen

NRW: Fast 50 % mehr Verunglückte bei Straßenverkehrsunfällen mit E-Scootern

  • 4.456 Personen verunglückten 2025 mit einem E-Scooter; 11,2 % erlitten schwere Verletzungen
  • 11,1 % mehr Verunglückte bei Pedelec-Unfällen; darunter 16,1 % Schwerverletzte
  • Jede zweite, mit einem E-Scooter verunglückte Person, war jünger als 25 Jahre
Grafik: IT.NRW

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2025 sind bei Straßenverkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen 4.456 Personen, die mit einem E-Scooter unterwegs waren, verunglückt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 46,4 % mehr als ein Jahr zuvor.

Dies steht vermutlich auch im Zusammenhang mit der ansteigenden Nutzung von E-Scootern als Verkehrsmittel. 88,7 % der Verunglückten erlitten leichte Verletzungen, 11,2 % verletzten sich schwer und 0,1 % (sechs Personen) wurden getötet.

Rund 11 % mehr Verunglückte bei Pedelec-Unfällen

Die Zahl der verunglückten Fahrerinnen und Fahrer bzw. Mitfahrenden von Pedelecs lag 2025 in NRW bei 7.969. Das bedeutet einen Zuwachs von 11,1 % gegenüber dem Jahr 2024. Im Vergleich zu E-Scootern war der Anteil der Schwerverletzten und Getöteten bei Pedelec-Unfällen höher: 83,2 % der verunglückten Personen wurden leicht verletzt, 16,1 % schwer verletzt und 0,7 % der Personen starben.

„NRW: Fast 50 % mehr Verunglückte bei Straßenverkehrsunfällen mit E-Scootern“ weiterlesen

Ein Feuerwehrauto aus Siedlinghausen für Odessa – „Ferienwelt Winterberg hilft Ferienwelt Odessa“

Die Spendenaktion des Winterberger Vereins Kipepeo e.V. ist auf der Zielgeraden

Von Winterberg nach Odessa/Ukraine, wo es dringend benötigt wird:
MAN Fahrgestell Typ 8.163 L-LF
Aufbauer: Ziegler
Baujahr 1999/2000 ausgeliefert
Leistung: 103 KW
Wassertank: 600 Liter
Sitzplätze: 9
Kilometerstand: 19.062

Nach russischen Raketenangriffen auf zivile Infrastruktur folgt oft ein gezielter zweiter Schlag. Dieser trifft die Rettungskräfte und Ausrüstung, wenn sie versuchen, Brände zu löschen und Menschen zu bergen. Dadurch wird lebensnotwendige Technik systematisch zerstört.

Der Solidarverein Kipepeo e.V. sammelt Spenden für die Anschaffung eines gebrauchten, voll funktionsfähigen Feuerwehrautos.

„Es fehlt nicht mehr viel und wir haben die Mittel für das Siedlinghäuser Feuerwehrauto zusammen“, so Jan Egmond von Kipepeo e.V.

Das liege daran, dass der Verein „Aachener Netzwerk“, mit dem Kipepeo solidarisch zusammenarbeite, für die Hälfte der benötigten Mittel sorge.

„Ein Feuerwehrauto aus Siedlinghausen für Odessa – „Ferienwelt Winterberg hilft Ferienwelt Odessa““ weiterlesen

FrauenNavi HSK startet: Fünf starke Partnerinnen bündeln Angebote für Frauen im Hochsauerlandkreis

Karin Schüttler-Schmies (HSK), Landrat Thomas Grosche, Karin Gottfried (WFG HSK), Ellen Stedtler (HSK) und Anja Kiko (FH Südwestfalen). Auf dem Bild fehlt Cornelia Homfeldt, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Meschede-Soest (Foto: Pressestelle HSK/MoL)

Mit dem FrauenNavi HSK (www.frauennavi-hsk.de) geht eine zentrale Informationsplattform für Frauen im Hochsauerlandkreis online. Die Plattform bietet gebündelte Angebote zu beruflicher Bildung, Fortbildungen und Kultur – niedrigschwellig, zielgruppengerecht und leicht zugänglich.

(Pressemitteilung HSK)

Fünf Institutionen – die Gleichstellungsbeauftragte des Hochsauerlandkreises, die Gleichstellungsbeauftragte der Fachhochschule Südwestfalen, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft HSK und die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Meschede-Soest und des Jobcenters Hochsauerlandkreis – haben ihre Expertise vereint, um Frauen jeden Alters, jeder Herkunft und jedes Bildungswegs zu unterstützen. Unterstützt wird das Projekt zudem von der Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland e.V., vertreten durch Thomas Henke.

Eine Online-Plattform für Frauen – stark, vernetzt, informativ

„FrauenNavi HSK startet: Fünf starke Partnerinnen bündeln Angebote für Frauen im Hochsauerlandkreis“ weiterlesen

Read around the clock in Denmark

Lesen und Medienausleihe in Nykøbing und Rørvig: Jeg elsker de danske biblioteker.

Blick aus dem Sessel in den Lesesaal der öffentlichen Bücherei in Nykøbing/Sjælland (foto: zoom)

Seit vielen Jahren habe ich die Angewohnheit, mir am Urlaubsort in Dänemark einen Bibliotheksausweis zu besorgen. Damit kann ich Medien wie Bücher, Musik und Filme ausleihen.

Selbst ohne Ausweis könnte ich die großen regionalen und überregionalen dänischen Tageszeitungen in den bequemen roten Sesseln lesen. Meist bleibt es beim Studium der Überschriften von Politiken, Information oder Berlinske Tidene. Zu mehr reichen meine Sprachkenntnisse (noch) nicht.

Bücher kann ich mir aus dem Regal holen und selbstständig digital auschecken, wie das inzwischen auch in Deutschland bei größeren und modernen Bibliotheken möglich ist.

In Nykøbing/Sjælland sind die Öffnungszeiten fix, bspw. Mo, Di, Mi 9 – 17 Uhr, Do 9 – 18 Uhr, Fr 9 – 15 Uhr, Samstag 10 – 13 Uhr und Sonntag geschlossen.

Dieses Jahr habe ich herausgefunden, dass mein Ausweis auch für die Bibliothek in Rørvig gilt und dass diese Zweigstelle etwas Besonderes ist. Sie ist täglich von 6 Uhr bis Mitternacht geöffnet. Personal kommt, soweit ich es gesehen habe, nur zum Einsortieren der abgegebenen Medien und zum Austausch der Tageszeitungen ein (?) Mal täglich vorbei.

Fantastische Öffnungszeiten, die ich fleißig ausgenutzt habe. (foto: zoom)

Als Leser*in mache ich den Rest. Die Tür zur Bibliothek öffne ich mit Karte und Geheimzahl. Der Rest läuft wie in Nykøbing: Ausleihe und Rückgabe erfolgen automatisch digital. Eine Quittung über die Vorgänge erhält man auf Papier oder per E-Mail.

Der Eingang zur 6 bis 24 Uhr-Bibliothek in Rørvig. Rechts neben der Tür sind der Ausweis-Scanner und die PIN-Code Eingabe.

Was habe ich als deutscher Urlauber benötigt? Meinen Personalausweis und eine gültige E-Mail Adresse. Nachdem die Bibliothekarin in Nykøbing meine Daten in ihren Computer eingegeben hatte, schob sie mir die Plastikkarte = Ausweis über den Tisch.

Das „Kinderzimmer“ der Bibliothek in Rørvig. (foto: zoom)

Kosten: für mich unglaubliche 0,00 Euro/Kronen.

Zum Testen und Lesen habe ich, wie gestern erwähnt, ein Kinderbuch ausgeliehen. Es geht voran.

Jeg elsker de danske biblioteker.

Alles hat einmal ein Ende

Leider auch die Tage in Dänemark

K2 titscht Steine beim Sonnenuntergang am Strand von Rørvig/Sjælland (foto: zoom)

Der Urlaub ist zu Ende. Schade eigentlich. Die Zeit war zu kurz, um meine rudimentären Dänisch-Kenntnisse weiter zu entwickeln.

Außerdem: Dansk er et meget svært sprog.

Kein Wort wird gesprochen, wie es geschrieben steht. Laute werden geschliffen. Buchstaben, Silben und ganze Lautgruppen fallen einfach weg. Gefühlt 70 Prozent des Dänischen bestehen aus verlorener Sprache, die nicht gesprochen wird. Tricky.

Immerhin sprechen weltweit 5 bis 6 Millionen Menschen Dänisch als Muttersprache. Andererseits beherrschen die meisten Däninnen und Dänen ein vorzügliches Englisch.

Aber was hilft’s. Zu Hause werden demnächst die Ärmel hochgekrempelt, der Bleistift gespitzt und das Lehrbuch Vi snakkes ved! unerbittlich weiter bearbeitet.

Ein methodischer Kniff hat mich hier in Dänemark ein wenig weiter gebracht: Kinderbücher aus der Bibliothek ausleihen. Dänisch buchstabieren und lesen.

Aus dem Buch: TOVE, EN LILLE DIGTER (foto: zoom)

Jetzt kenne ich immerhin die Biografien von Tove Ditlevsen, H.C Andersen und Astrid Lindgren in kindgerechter Sprache.

Über die dänischen Bibliotheken werde ich in einem anderen Beitrag erzählen, denn die Sonne ist schon lange untergegangen. Seeluft macht müde.

Måske drømmer jeg på dansk i nat?

Sondersitzung des Kreisumweltausschusses zur Afrikanischen Schweinepest

Hinweisschild „Afrikanische Schweinepest“ in Uchtelfangen, Gemeinde Illingen, Saarland/Deutschland (2023). (Quelle: Wikimedia)

Das Hauptausbreitungsgebiet der Afrikanische Schweinepest liegt derzeit in den Kreisen Olpe, Siegen-Wittgenstein sowie im südlichen Hochsauerlandkreis (Raum Schmallenberg).

(Der Artikel ist am 11. Mai auf der Website der Sauerländer Bürgerliste erschienen)

Aktuelle Fallzahlen (Stand laut LAVE NRW)SI

Die aktuellen Fallzahlen zur Afrikanischen Schweinepest in Nordrhein-Westfalen (Stand laut LAVE NRW) zeigen insgesamt 46.347 durchgeführte Untersuchungen. Davon entfallen 6.710 auf den Hochsauerlandkreis (HSK), 2.637 auf den Kreis Olpe (OE) und 4.462 auf den Kreis Siegen-Wittgenstein (SI).

Von den untersuchten Proben wurden landesweit 45.782 als negativ bewertet. Im HSK waren es 6.704 negative Befunde, im Kreis Olpe 2.335 und im Kreis Siegen-Wittgenstein 4.205.

Positiv auf Afrikanische Schweinepest getestet wurden insgesamt 565 Fälle in NRW. Davon entfallen 6 Fälle auf den Hochsauerlandkreis, 302 Fälle auf den Kreis Olpe sowie 257 Fälle auf den Kreis Siegen-Wittgenstein.

Ziel aller Maßnahmen ist es, eine weitere Ausbreitung der Seuche zu verhindern.

„Sondersitzung des Kreisumweltausschusses zur Afrikanischen Schweinepest“ weiterlesen

Stadterlebnis Winterberg – Nachberichte und Eindrücke des Seniorenbeirats

Nina Mathweis und Jochen Finger von der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis am Pedelec-Simulator (Foto: Seniorenbeirat)

Der Seniorenbeirat der Stadt Winterberg war auf dem Stadtfest zusammen mit der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis, Abteilung Verkehrssicherheitsberatung, vertreten. 

(Pressemitteilung Seniorenbeirat)

Am Infostand informierten Nina Mathweis und Jochen Finger die zahlreichen Besucher über die Ursachen und Folgen von Verkehrsunfällen. Sie nutzten dazu einen Pedelec-Simulator (siehe Bild oben), der auf einem Bildschirm verschiedene Verkehrssituationen darstellte und im Anschluss die individuellen Reaktionszeiten der Teilnehmenden auswertete.  

Ferner stellte sich am Infostand eine Selbsthilfegruppe vor. Die Gruppe bietet Unterstützung für Menschen mit psychischen Erkrankungen (u.a. Angstzustände) an.

Selbsthilfegruppen HSK: https://www.arnsberg.de/wohnen-leben/gesundheit-soziales/selbsthilfe

„Stadterlebnis Winterberg – Nachberichte und Eindrücke des Seniorenbeirats“ weiterlesen

Großes Interesse an den „Winterberger Gesundheitstagen“

Gleich zum Auftakt ein spannender Vortrag von Dr. med. Meinolf Hanxleden über „Depressive Störungen im Alter“ .

Winterberg. Der Seniorenbeirat hatte in Kooperation mit dem St. Franziskus-Hospital in der Zeit vom 22. – 29. April im Rahmen der Winterberger Gesundheitstage 2026 zu fünf hochkarätigen Veranstaltungsnachmittagen eingeladen.

(Pressemitteilung Seniorenbeirat)

Unter dem Motto „Alt werden – gesund und aktiv“ referierten Fachärztinnen und Fachärzte zu folgenden Themen: Depressive Störungen im Alter und die Ursachen dieses Krankheitsbildes, Krebsprävention für jedermann und die onkologische Versorgung im Alexianer Klinikum Hochsauerland, Neurologische Erkrankungen mit der Vorstellung der neuen Fachabteilung „Neurogeriatrie“ am St. Franziskus-Hospital und Blasen- und Prostatabeschwerden sowie moderne Behandlungsansätze (siehe dazu auch hier im Blog: https://www.schiebener.net/wordpress/winterberger-gesundheitstage-vom-20-bis-29-april-2026/).

Darüber hinaus wurde zum dem Thema Die acht Bewegungsrichtungen der Wirbelsäule (Foto) eine Mitmach-Aktion „Stuhl-Yoga“ angeboten.

„Großes Interesse an den „Winterberger Gesundheitstagen““ weiterlesen
Datenschutz
Ich, Hans J. Schiebener (Wohnort: Deutschland), verarbeite zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in meiner Datenschutzerklärung.
Datenschutz
Ich, Hans J. Schiebener (Wohnort: Deutschland), verarbeite zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in meiner Datenschutzerklärung.