Auf dem Weg vom Melaten Friedhof zum Rhein habe ich ein sehr großes Wandbild entdeckt.
„Entdeckt“ ist übertrieben, denn das 10 x 6 Meter große Bild drängte sich geradezu auf.
„Kölner Hauswand: put in prison“ weiterlesendas Sauerland und mehr
Auf dem Weg vom Melaten Friedhof zum Rhein habe ich ein sehr großes Wandbild entdeckt.
„Entdeckt“ ist übertrieben, denn das 10 x 6 Meter große Bild drängte sich geradezu auf.
„Kölner Hauswand: put in prison“ weiterlesen
Am Donnerstag, dem 26. März 2026, war Dr. Ulrich Schneider aus Kassel zu Gast im Bürgerzentrum Alte Synagoge in Meschede. Er ist Generalsekretär der Fédération Internationale des Résistants (Fédération Internationale de la Résistance, F.I.R.) und hat seit den 1970er Jahren zahlreiche Überlebende von Konzentrationslagern zu ihren Erfahrungen befragt.
(Pressemitteilung Verein Bildung und Freizeit Meschede (BiF))
Vor 24 Zuhörern berichtete er von KZ-Häftlingen, die selbst unter den drückendsten Bedingungen faschistischer Haft noch koordiniert und solidarisch gehandelt haben. Oft waren es politische Häftlinge, denen es aufgrund ihrer Organisationserfahrungen in den Arbeiterparteien und ihres Internationalismus gelang, von der SS unbemerkt ein Internationales Lagerkomitee aufzubauen. Sie konnten Schlüsselpositionen in der Lagerverwaltung einnehmen, welche die SS den Gefangenen zu deren „Arbeitserleichterung” nur zu gern übertrug. Von dort aus konnten sie immer wieder Mithäftlinge informieren, versorgen, in Sicherheit bringen und vor der Ermordung retten.
„Dr. Ulrich Schneider: Solidarität und Widerstand von Häftlingen am Beispiel des KZ Buchenwald“ weiterlesenGestern hatten wir mit dem Wetter Pech. Kaum waren wir in Köln angekommen, plästerte es aus dicken grauen Wolken.
Für den Blick vom KölnTriangle auf der Deutzer Seite (der Schäl Sick) klarte der Himmel kurz auf und ich konnte ein Foto durch die dicken Plexiglas-Scheiben machen.
„Des Rätsels Lösung: Hier war ich“ weiterlesenDas haben bestimmt schon viele vor mir getan: wenn die Bilder verwackeln und unscharf sind, wenn das Stativ zu Hause steht und einem im Touristen-Gewusel der Kragen platzt, dann kann man das Foto auch gleich ganz verreißen.
Das obere Bild ist noch nicht sehr aussagekräftig, aber vielleicht ist das nächste Foto deutlicher: Wo bin ich?
„Rätsel: Wo bin ich?“ weiterlesen
Die Kreistagsfraktion Sauerländer Bürgerliste / Freie Wähler Hochsauerland (SBL/FWG) hat bei der Zentralstelle für die Verfolgung der Umweltkriminalität in Nordrhein-Westfalen (ZeUK NRW) Strafanzeige gegen die Verantwortlichen der Windpark Aupke GmbH erstattet.
Der Vorwurf lautet auf Verdacht von Verstößen gegen das Strafgesetzbuch (§§ 324, 324a StGB) in Verbindung mit dem Bundesnaturschutzgesetz.
Illegale Baumaßnahmen ohne gültige Befreiung
Hintergrund ist der Ausbau einer knapp zwei Kilometer langen Entwicklung für den Bau von Windenergieanlagen, die durch das ökologisch sinnvolle Naturschutzgebiet (NSG) „Waldreservat, Moosfelde mit Talsystemen der Kleinen und Großen Aupke“ führt. Für diesen Ausbau wäre eine rechtsgültige Befreiung von den Festsetzungen des Landschaftsplans Arnsberg erforderlich gewesen. Der zuständige Naturschutzbeirat des Hochsauerlandkreises (HSK) hatte diese Befreiung jedoch am 05.02.2026 mit deutlicher Mehrheit abgelehnt.
„Strafanzeige gegen Windpark-Betreiber: Massive Umweltschäden im Naturschutzgebiet „Aupketal““ weiterlesen
Am 12.3. wurden die Stolpersteine für Rosa und Paul Winterberger vor dem Haus Sierichstraße 98 in Hamburg-Eppendorf verlegt. Rosa Winterberger, geb. Spangenthal, kam am 2. Oktober 1888 als Tochter von Aron Spangenthal und Jeanette, geb. Goldschmidt in Spangenberg zur Welt. Sie hatte zwei Brüder und zwei Schwestern. Vermutlich machte sie eine Ausbildung zur Schneiderin. 1912 heiratete sie Paul Winterberger (*11. Oktober 1881) aus Winterberg, 1913 wurde der gemeinsame Sohn Horst Albrecht in Winterberg geboren.
(Gastbeitrag von Sabine Brunotte, Hamburg)
Paul betrieb seit 1909 zusammen mit seinem Bruder Julius die Gesellschaft „S&M Winterberger Branntwein- und Liquörfabrik mit Dampfbetrieb – Getreide en gros“. Schon die vorige Generation war wirtschaftlich erfolgreich, so dass die Familie auch über Häuser und Grundbesitz verfügte.
„Stolpersteine für Rosa und Paul Winterberger aus Winterberg“ weiterlesen
Kein Aprilscherz: Am 14. September vergangenen Jahres habe ich den späteren Sieger des Kassel-Marathons eher zufällig fotografiert. Am 27. März 2026 berichtet die Tagesschau, dass der gebürtige Äthiopier Mamiyo Hirsuato in sein Heimatland abgeschoben worden ist. Sein Sportverein aus Gießen sei geschockt, die Linke werfe dem Land Versagen vor.
Laut Regierungspräsidium wäre Hirsuato am 20. März festgenommen und in die Abschiebehaft nach Darmstadt gebracht worden. Am 24. März sei er dann in die äthiopische Hauptstadt Addis Abeba abgeschoben worden, obwohl ein Härtefallantrag vorgelegen hätte.
„Sieger des Kassel-Marathons vor wenigen Tagen nach Äthiopien abgeschoben“ weiterlesen
Am 31. März eines Jahres versuche ich „rain or shine“ in Kassel zu sein. Heute war ein kalter Tag mit minimalem Regen. Mal war es trüb, mal schien die Sonne.
Oben am Herkules wehte ein unangenehm kalter und scharfer Wind. Der nackte Held war untenrum erneut eingerüstet. Irgendein Bauwerk wird im Bergpark immer restauriert.
„Kurz in Kassel“ weiterlesen
Unter dem Titel „Frieden beginnt bei dir und mir“ hatten der Winterberger Solidarverein KIPEPEO und die ukrainische Hilfsorganisation GORA DOBRA am Freitag, dem 27. März 2026, zu einem Benefizkonzert in den Kultur- und Eventbahnhof Linie 73 in Olsberg-Bigge eingeladen.
Diesmal hatte ich es geschafft, nicht nur die Pressemitteilung zum Konzert zu veröffentlichen, sondern auch selber hinzugehen. Da ich bewusst Stift, Block und Kamera zu Hause gelassen hatte, dürft ihr von mir keine Details erwarten.
Als wir eine Viertelstunde vor Konzertbeginn den Kulturbahnhof betraten, war der Saal pickepacke voll. Mit Glück erwischten wir noch zwei Plätze.
„Freitagabend in der Linie 73“ weiterlesen
Am letzten Wochenende der Sonderausstellung „Mit Herz, Hand und Verstand. Demokratisches Leben im Sauerland“ veranstaltet das Sauerland-Museum Arnsberg den ersten Reporter*innen Slam im Sauerland.
(Pressemitteilung HSK)
Drei Journalistinnen und Journalisten aus der Region packen ihre spannendsten Recherchen und Geschichten aus und wetteifern um den Titel des „Slampions“ – der unterhaltsamsten Reporterin oder dem unterhaltsamsten Reporter in Arnsberg. Das Konzept ist äußerst simpel: Jede/r Slammer*in bekommt zehn Minuten Zeit auf der Bühne. Der Einsatz von Fotos, Videos und Musik ist dabei ausdrücklich erlaubt.
„„Mitten in die Presse rein““ weiterlesen