Fossile Baustelle Wärmenetze: Klimaschutz sichern, Ressourcen schützen

BUND-Studie benennt politische Leitplanken für den nachhaltigen Umbau

Klimafreundliches, bezahlbares und krisensicheres Heizen gelingt nur mit einer verlässlichen Abkehr von Gas und Öl und dem zügigen Umstieg auf erneuerbare Wärmequellen. Das gilt auch für die rund 3.800 Wärmenetze in Deutschland. Wie der Umbau gelingen kann, zeigt die vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) heute vorgestellte Studie „Dekarbonisierung von Wärmenetzen – Politische Leitplanken für eine erfolgreiche Transformation“.

(Pressemitteilung BUND/weitere Infos: https://www.bund.net/energiewende/waermewende/kommunale-waermeplanung/)

Im Auftrag des BUND hat das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) untersucht, welche Rolle Wärmenetze in der klimaneutralen Wärmeversorgung bis 2045 spielen und welche Anpassungen in der Förderung und bei Gesetzen der ökologisch tragfähige Aus- und Umbau der Wärmenetze braucht. Das zentrale Ergebnis der Studie: Zwar werden die allermeisten Gebäude auch zukünftig individuell beheizt werden. Einschlägige Energieszenarien gehen aber davon aus, dass die Bedeutung von Wärmenetzen in der Wärmeversorgung stark zunimmt. Und der Handlungsdruck ist massiv: Fast drei Viertel der Wärme in Wärmenetzen wird fossil erzeugt.

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Neuer Direktor für die Arolsen Archives

Moritz Wein übernimmt Leitung

Ein mittelalter Mann schaut mit geschlossenem Mund lächelnd in die Kamera. Dunkle Haare, schwarzes Jacket, blaues Hemd, Kragen leger geöffnet. Er steht in einem Raum (Schulungsraum?) vor einem Flipchart/einer mobilen Pinwand, die Arme eng seitlich am Körper.  Seine Haltung wirkt entspannt.
Moritz Wein, neuer Direktor der Arolsen Archives (Pressefoto)

Die Arolsen Archives haben einen neuen Direktor: Moritz Wein übernimmt die Leitung des weltweit größten Archivs über Opfer und Überlebende der nationalsozialistischen Verfolgung.

(Pressemitteilung Arolsen Archives)

Mit Moritz Wein gewinnen die Arolsen Archives einen ausgewiesenen Experten für Holocaust Education und Antisemitismus-Prävention mit breiter internationaler Vernetzung. Zuletzt war er im österreichischen Bundesministerium für Bildung stellvertretender Leiter der Abteilung „Bilaterale internationale Angelegenheiten – Holocaust Education“. Darüber hinaus bringt er umfangreiche Erfahrung aus internationalen Gremien mit: unter anderem als Vorsitzender des Ausschusses „Holocaust, Genozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ der International Holocaust Remembrance Alliance sowie als Vice-Chair der European Holocaust Research Infrastructure. Zuvor war Moritz Wein stellvertretender Geschäftsführer von ERINNERN:AT. Er folgt auf Floriane Azoulay, die die Arolsen Archives von 2016 bis 2025 geleitet hat.

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Müde – Sonnenuntergang – Gute Nacht!

Ein dreigeteiltes Bild: unten die schwarze Hügelkette, darüber der blaugelbe Abendhimmel von leichten Wolken und Kondensstreifen durchzogen. Zum Abschluss oben eine bedrohlich wirkende dunkelrote Wolkendecke.
Sonnenuntergang in Siedlinghausen (foto: zoom)

Vor drei Tagen habe ich diesen Sonnenuntergang über dem Hochsauerland im Vorübergehen aufgenommen.

Heute komme ich dazu, ihn vorzuzeigen.

Es ist spät. Die vergangenen Tage waren anstrengend. Müde. Gute Nacht!

Polizei HSK: 13-jähriger Junge verletzt sich im Bikepark Winterberg schwer

Am Freitag, den 05.06.2026, um 17:45 Uhr, befuhr ein 13-jähriger Junge aus Rheine mit seinem Mountainbike eine Abfahrt im Bikepark Winterberg. Aus bislang ungeklärter Ursache stürzte der Junge und verletzte sich schwer. Ein Rettungshubschrauber flog ihn in ein Krankenhaus. Es bestand keine Lebensgefahr.

(Polizeimeldung: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65847/6289618)

Es ist nicht der erste schwere Bikepark-Unfall in Winterberg in dieser Saison. Die Unglücksserie hat schon im April begonnen:

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Fußball-WM 2026: Trump, Infantino, FIFA & Gier

Ein überdimensionaler Fussball bedeckt mt bzw. genäht aus sechseckigen Dollarscheinen. vor rotem Hintergrund = Kunstrasen. Links und rechts die weißen Fußballtore. Das mittlere Sechseck ist weiß und trägt dien Schriftzug:
WM
2026
Ein überdimensionaler Fussball bedeckt mt bzw. genäht aus sechseckigen Dollarscheinen. (Grafik: Mitwelt)

Fußball kann eine wunderbare Sportart sein, und er begeistert Millionen Menschen auf der ganzen Welt. Das Spiel verbindet Menschen unterschiedlicher Herkunft, fördert Teamgeist, Fairness und Bewegung. Durch seine einfachen Regeln kann es fast überall gespielt werden und schafft gemeinsame Erlebnisse, die Grenzen von Sprache, Kultur und Alter überwinden. Gerade deshalb gilt Fußball als eine der beliebtesten Sportarten der Welt.

(Gastbeitrag Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein)

Die Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko steht nicht für die oben genannten Werte und nicht für Fair Play.

Schon die Fußball-Weltmeisterschaften in den Autokratien Russland und Katar zeigten, dass der FIFA Profite wichtiger sind als Menschenrechte. Dies gilt auch für die kommende Weltmeisterschaft 2034 in der „guten Diktatur“ Saudi-Arabien.

Wirtschaftliche Interessen und Gier
Auch 2026 stellt die FIFA (wieder einmal) wirtschaftliche Interessen und Gier über die sportlichen und gesellschaftlichen Aspekte. Sie prognostiziert für den Vierjahreszyklus (2023–2026) Einnahmen von über 13 Milliarden US-Dollar und peilt damit erneut einen historischen Rekordgewinn an. Die Eintrittspreise liegen deutlich höher als bei früheren Weltmeisterschaften. Grund ist ein höchst profitables dynamisches Preissystem („Dynamic Pricing“), das sich an der Nachfrage orientiert.

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Umleitung: Chronologie des Klimawandels, Sterbebegleiter des WDR, AfD, Summerwinds und mehr

Wirtschaftsweg und Radroute zwischen Altenfeld und Bödefeld (foto: zoom)

Chronologie des Klimawandels: Der Geograf Rüdiger Glaser schildert in seinem Buch „Klimadämmerung“ die Veränderungen des Klimas in Deutschland von der Kleinen Eiszeit bis in die neue Warmzeit. Er beschreibt auch, wie sich die Lebensbedingungen der Menschen wandeln – und wie sie darauf reagieren … klimareporter

Die Sterbebegleiter des WDR: Das von mehreren ARD-Sendern betriebene Radioprogramm Cosmo, das „den öffentlich-rechtlichen Auftrag auf einzigartige Weise erfüllt“ („Süddeutsche Zeitung“), wird es 2027 nicht mehr geben. Wie kann das sein? Heute kommentiert René Martens die Medienberichterstattung … altpapier

So funktioniert inszenierte Ausgrenzung: Die AfD-Fraktion lädt zum „Demokratiekongress“ in den Bundestag. Auf der Gästeliste stehen nicht nur Parteipolitiker von AfD und FPÖ, sondern auch bekannte Stimmen aus Wissenschaft und Publizistik wie Ulrike Guérot und Michael Meyen. Die Partei inszeniert sich als Sammelpunkt angeblich ausgegrenzter Positionen … belltower

Demokratische Selbstsorge? Als der Autor und Psychologe Jürgen Fuchs 1995 das Buch Zersetzung der Seele herausgab, beschäftigte er sich u.a. mit der Frage, wie autokratische Systeme die Persönlichkeit von Menschen zerstören wollen, indem sie sie dazu zwingen, sich permanent mit sich selbst zu beschäftigen … GeschichteDerGegenwart

Antisemitismus: Vor allem israelbezogener Antisemitismus laut RIAS auf Versammlungen angestiegen … nordstadtblogger

Klima-Migration (Satire): Die größte Errungenschaften der Zivilisation scheint der Sonnenstich als Kunstform zu sein. Es ist nicht anders zu erklären, dass sich Deppen aus dem reichen Norden zur Hautkrebsförderung auf heiße Sandflächen des Südens packen, bis Epithel und Frontallappen knusprig sind … zynaesthesie

Summerwinds 2026: Das Münsterland bläst … robertsblog

Windkraft versus Naturschutz? Landrat wiegelt ab – Naturschutzbeirat und Gerichte legen Finger in die Wunde … sbl

Stadtradeln Tag 3 und 4: zwischen den Schauern

Hinter dem Astenturm türmen sich am Horizont die Wolken auf. (foto: zoom)

Die beiden letzten Tage des Stadtradelns wären fast ins Wasser gefallen, aber irgendwie hatte ich Glück und die größeren Schauer haben mich verschont.

Die Runde am Mittwoch war von bescheidener Länge und brachte mich zum Kahlen Asten und zurückt. Die Augen blieben zwar voller Sorgen auf den Himmel und den Regenradar geheftet, aber letztendlich störten nur die Schlaglöcher auf der L 742 vom Jagdschloss drei Kilometer bergab meine ansonsten entspannte Fahrt.

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Tag 2 des Stadtradelns: Birotarii, cavete procyonibus!

Radfahrende, nehmt euch vor Waschbären in Acht!

Ein breiter Radweg verläuft rechts neben einer Starße die auf eine Ampelkreuzung zuläuft. Auf dem Radweg eine mutmaßliche Unfallzeichnung: ein P und je zwei parallele Striche diagonal zum Weg.
Der mutmaßliche Unfallort. Zusammenprall einer Radfahrer*in mit einem Waschbären. Resultat: mehrere Knochenbrüche u.a. ein Trümmerbruch (foto: zoom)

Die Geschichte ist mir am Dienstag beim Zwischenstopp in Ostwig erzählt worden. Eine Radfahrer*in sei auf dem Ruhrtalradweg in der Nähe des Autobahnzubringers auf dem Radweg Richtung Bigge mit einem Waschbären zusammengestoßen. Ein übler Unfall mit mehreren Knochenbrüchen.

Dass die Waschbärenpoplation im Hochsauerland zunimmt, hatte ich schon erfahren, aber ein Zusammenstoß mit dem Rad war mir neu.

Wir sind, liebe Mitradelnde, nun also mit einer weiteren Gefahr neben Schlaglöchern, Motorrädern, PKW, LKW, u.a. konfrontiert: kreuzende Waschbären.

Augen auf! Besonders in der Dämmerung.

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10 Jahre Linux Presentation Day in Meschede

Samstag • 13.06.2026 • 10:00 – 15:15 Uhr, Ruhrstraße 26

https://www.schiebener.net/wordpress/10-jahre-linux-presentation-day-in-meschede/
TUX, das Linux-Maskottchen (Quelle: Wikipedia)

Im Frühjahr 2016 haben sich die Linux User Group Sauerland und die vhs HSK zusammengetan, um Linux einem größeren Publikum näher zu bringen. Seitdem waren Hunderte Menschen bei den User*innen- und Interessierten-Treffen.

(Text nach VHS Hochsauerland)

Und auch bei diesem Linux Presentation Day (LPD) dreht sich alles um das beliebte, kostenlose und freie Betriebssystem Linux. Es gibt wieder jede Menge Informationen, Vorträge, Workshops und Gespräche rund um Distributionen, Open-Source-Software, Tipps, Tricks und Hacks. Der Spaß am Experimentieren mit Linux wird noch für viele LPDs ausreichen.

Bei Fragen oder Anregungen oder wenn Sie Interesse haben, beim LPD mitzuwirken, melden Sie sich gerne bei becker@vhs-hsk.de

Ort:
Raum 6b, Ruhrstraße 26
Ruhrstraße 26, 59872 Meschede

Anmeldung aktuell auch bei der VHS-Hochsauerlandkreis:
https://www.vhs-hsk.de/kurse/schulabschluesse/kurs/Linux-Presentation-Day-20261/261-501118

Das dreiwöchige Stadtradeln hat im Hochsauerlandkreis begonnen

Winterberg ist mit bislang 56 aktiven Radler*innen gestartet.

Hineingeschaut: Vor der Pilgerkirche in Altastenberg habe ich das Rad geparkt. (foto: zoom)

Das Stadtradeln findet deutschlandweit statt. Die Gemeinden des Hochsauerlandkreises sind mit dem heutigen Tag gemeinsam in die drei sportlichen Wchen vom 1. bis zum 21. Juni gestartet.

STADTRADELN ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei ist es egal, ob man bereits jeden Tag fährt oder bisher eher selten mit dem Rad unterwegs ist. Jeder Kilometer zählt – erst recht wenn man ihn sonst mit dem Auto zurückgelegt hätte.

Fahrrad vor einer grünen Heidelandschaft auf dem Kahlen Asten. Im Hintergrund vereinzelt Bäume und der Astenturm. Blauer Himmel mit dicken Schönwetterwolken.
Der Kahle Asten war eines der ersten Ziele meines heutigen Stadtradel-Ausflugs. (foto: zoom)

Die Stadt Winterberg ist mit 167 bislang registrierten Radler*innen dabei. 56 von ihnen haben heute schon 1.818 Kilometer auf dem Rad zurückgelegt.

Wer Lust darauf hat, mitzuradeln, kann sich immer noch anmelden, z.B. für Winterberg hier: https://www.stadtradeln.de/winterberg

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